Kommt Zeit, kommt Rad.

Unsere Pedelecs

Fahrradweg

Die Lust am Radeln

Manche mögen ja über Pedelecs die Nase rümpfen. Ich hätte aber sicherlich mit knapp 50 und fast 20 Jahren Motorrad den Umstieg sonst nicht mehr gemacht. 2017 war es eigentlich auch mehr einem kleinen medizinischen Zwischenfall zu verdanken, dass ich wieder aufs Fahrrad gekommen bin. An einem schönen Montagmorgen haben sich ein Notarzt, zwei Sanitäter und ein halbes Dutzend Feuerwehrleute bei uns zum Frühstück getroffen. Die fanden mich so nett, dass sie mich gleich für ein paar Tage mitgenommen haben. Danach habe ich beschlossen, wieder mehr auf die Gesundheit zu achten. Und das Pedelec bietet die Möglichkeit, langsam und schonend anzufangen und trotzdem etwas für die Kondition zu tun. Außerdem kann man es durchaus auch sportlich bewegen. 

Ursprünglich war vorgesehen, damit am Wochenende gemütliche Ausfahrten zu machen und ab und an mal bei schönem Wetter zur Arbeit zu fahren. Mittlerweile fahre ich mit dem Pedelec knapp 8.000km im Jahr. Vor Corona bin ich fast bei jedem Wetter mit dem Pedelec die rund 18 km einfach zur Arbeit gefahren. Selbst Spikes für den Winter habe ich angeschafft und genutzt. Und auch jetzt, schwinge ich mich oft morgens um 5:30 Uhr aufs Rad, fahre in die Firma, wechsle dort mein Sicherungsband, fahre wieder zurück und arbeite anschließend im Homeoffice. Zwar nicht jeden Tag und nicht bei jedem Wetter, aber doch so, dass ordentlich Kilometer zusammen kommen. Bisheriger Höhepunkt war das Stadtradeln 2020. Da kamen in drei Wochen 1.084 km zusammen. Und meine bessere Hälfte hat es auch noch auf 818 km gebracht.